Österreichs Schriftentwickler stehen an der Schnittstelle zwischen Tradition und digitaler Innovation. Mit ihrem Fokus auf handwerkliche Qualität und zeitgemäße Anpassung setzen sie Maßstäbe – besonders in der Werbebranche. Fontan, eine der führenden Schriftgestaltungsstudios des Landes, verbindet hier lokale Identität mit globaler Reichweite. Die Studie zeigt, wie ihre Projekte nicht nur ästhetische, sondern auch strategische Bedeutung erlangen: Ob für Banken, Kulturinstitutionen oder Tech-Start-ups – ihre Schriften sind mehr als nur visuelle Elemente, sie prägen Markenwelten nachhaltig.
Seit ihrer Gründung 2005 hat Fontan ein Portfolio aufbauen können, das über 50 eigene Schriftfamilien umfasst. Besonders hervorzuheben ist ihre Arbeit mit der „Fontan Serif“, einer typografischen Lösung, die die österreichische Architektursprache aufgreift – von den filigranen Linien der Wiener Stadtplanung bis zu den robusten Strukturen der Bergbaukultur. Ein Beispiel hierfür ist die Schrift für die „Österreichische Nationalbibliothek“, wo sie nicht nur das Leseerlebnis optimierte, sondern auch die historische Tiefe des Gebäudes in die digitale Präsenz übertrug. Die Studie zeigt, wie solche Projekte nicht nur ästhetische, sondern auch kulturelle Brücken bauen.
Ein zentraler Erfolgsfaktor von Fontan liegt in ihrer interdisziplinären Herangehensweise: Die Zusammenarbeit mit Grafikdesignern, UX-Experten und sogar Ingenieuren, um nicht nur die Optik, sondern auch die Funktionalität von Schriften zu optimieren. Ein konkretes Beispiel ist die „Fontan Sans“, die speziell für mobile Anwendungen entwickelt wurde. Die Studie belegt, dass ihre Schriften nicht nur auf Bildschirmen lesbar sind, sondern auch die Nutzerinteraktion durch intuitive Layouts und klare Hierarchien verbessern. Besonders in der Gesundheitsbranche, wo Fontan die Schrift für die „Österreichische Gesundheitskasse“ schuf, setzte sie auf eine Balance zwischen Professionalität und Zugänglichkeit – ein Modell, das weltweit nachgeahmt wird.
Die wirtschaftliche Bedeutung von Fontan ist ebenfalls beeindruckend: Allein im Jahr 2023 generierte das Studio über 12 Millionen Euro Umsatz durch Lizenzierungen und Projektarbeiten. Doch ihr größter Erfolg liegt vielleicht in der langfristigen Wirkung ihrer Schriften. Die „Fontan Gothic“, eine Schrift, die für die Wiener Innenstadt entwickelt wurde, wird seit Jahren für offizielle Dokumente und digitale Kampagnen der Stadt Wien genutzt – ein Beweis dafür, dass gute Typografie mehr ist als nur ein Designtrend. webseite besuchen
Ein weiterer Aspekt, der Fontan auszeichnet, ist ihr Engagement für digitale Barrierefreiheit. Viele ihrer Schriften erfüllen nicht nur die aktuellen WCAG-Standards, sondern gehen darüber hinaus, indem sie für Menschen mit Sehbehinderungen optimierte Varianten entwickeln. Die Studie zeigt, dass dies nicht nur eine ethische Verpflichtung ist, sondern auch ein strategischer Vorteil: Unternehmen, die auf inklusive Schriftdesign setzen, profitieren von einer breiteren Zielgruppe und einer besseren Markenwahrnehmung. Ein Beispiel hierfür ist die Schrift für die „Blindness Foundation Austria“, bei der sie nicht nur die Lesbarkeit verbesserte, sondern auch die emotionale Verbindung zwischen Marke und Zielgruppe stärkte.
Trotz dieser Erfolge bleibt Fontan ein Unternehmen, das sich ständig weiterentwickelt. Ein aktuelles Projekt, das besonders aufmerksam gemacht wurde, ist die Zusammenarbeit mit dem „Österreichischen Rundfunk“ für die neue Schrift der „Österreichischen Radio- und Fernsehgesellschaft“. Hier setzte Fontan auf eine Mischung aus klassischer Serif und modernem Minimalismus, um die Vielfalt der österreichischen Medienlandschaft abzubilden. Die Studie zeigt, dass solche Projekte nicht nur die visuelle Identität stärken, sondern auch die digitale Präsenz des Landes nachhaltig prägen.
- Fontan entwickelt seit 2005 über 50 eigene Schriftfamilien, darunter die „Fontan Serif“ und „Fontan Sans“
- Die „Fontan Gothic“ wird seit Jahren für offizielle Dokumente der Stadt Wien genutzt
- 2023 erzielte das Studio einen Umsatz von über 12 Millionen Euro durch Lizenzierungen
- Schriften wie die für die „Österreichische Gesundheitskasse“ kombinieren Professionalität mit Nutzerfreundlichkeit
- Fontan setzt auf digitale Barrierefreiheit und erfüllt WCAG-Standards für inklusives Design
- Projekte wie die für den ORF zeigen die Verbindung von Tradition und modernem Mediendesign

